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Sicherheitslücken in iOS-App “Mail”: So können iPhone-Nutzer handeln

Über die Sicherheitslücken konnten Angreifer laut BSI durch das Senden einer E-Mail das iPhone oder iPad so manipulieren, dass sie andere E-Mails lesen, verändern und löschen konnten. Besonders Nutzer von iOS 13 waren gefährdet, erklärte das BSI in einer Pressemitteilung: “Während bei iOS 13 das reine Empfangen einer schädlichen Mail ausreicht, um die Schwachstelle auszulösen, muss die Mail ab iOS 12 abwärts auch durch die Nutzerinnen und Nutzer geöffnet werden.”

So schalten Sie die Synchronisation ab

Wenn Sie ein iPhone oder iPad mit einem älteren Betriebssystem als iOS 13.5 nutzen, sollten Sie die App “Mail” entweder löschen oder zumindest die automatische Synchronisation abschalten und die App vorerst nicht verwenden. Unsere Anleitung zeigt die nötigen Schritte:

Anleitung iOS 13 Mail-Synchronisierung abschalten

  1. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres iPhones oder iPads.
  2. Tippen Sie auf Passwörter & Accounts.
  3. Tippen Sie auf Ihren E-Mail-Account (wie auf dem linken Bildschirmfoto gezeigt). Wenn Sie mehrere E-Mail-Adressen nutzen, wiederholen Sie die folgenden Schritte für jeden Account nacheinander.
  4. Tippen Sie den Schieberegler bei Mail auf aus (mittleres Bildschirmfoto).
  5. Sie können zusätzlich in der Übersicht Passwörter & Accounts (linkes Bildschirmfoto) auf den Eintrag Datenabgleich tippen.
  6. Dort können Sie Push abschalten (rechtes Bildschirmfoto). Dann müssen Sie aber zusätzlich unten bei Abrufen die Einstellung Manuell antippen. Die App “Mail” sollten Sie nicht mehr öffnen, bis die Sicherheitslücken geschlossen wurden.

Wenn Sie stattdessen die Mail-App erst einmal ganz löschen möchten, legen Sie Ihren Finger auf das App-Symbol und halten es gedrückt oder drücken etwas kräftiger drauf. Erscheint ein kleines rotes X, tippen Sie es an und die App wird deinstalliert.

Alternativen zur “Mail”-App

Bearbeiten Sie Ihre E-Mails wenn möglich an einem PC oder Laptop. Für die “Mail”-App auf iMacs und MacBooks von Apple gilt die Warnung nicht, denn die Geräte werden in der Regel mit MacOS oder OS X betrieben.

Viele Mail-Anbieter ermöglichen das Empfangen und Senden von E-Mails über eine Internetseite, auf der Sie sich mit Zugangsdaten anmelden. Auch eigene Apps der Mail-Anbieter für iPhones und iPads können eine Alternative sein. Sie sind aber nicht immer uneingeschränkt als Ersatz zu empfehlen. Das Infoportal Mobilsicher.de gibt dazu nützliche Informationen.


Verbraucherzentrale NRW

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