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Rückreise aus dem Urlaub: Quarantäne und Corona-Test bei Risikogebieten

Was sind Corona-Risikogebiete?

Zu den Risikogebieten gehören viele Länder außerhalb Europas wie die USA, Russland oder die Türkei. Aber auch innerhalb Europas sind verschiedene Risikogebiete ausgewiesen. Bei Deutschlands direkten Nachbarländern gilt zum Stand 7. Dezember 2020:

  • Niederlande: Das gesamte Land (inkl. der autonomen Länder) gilt als Risikogebiet.
  • Belgien: Das gesamte Land gilt als Risikogebiet.
  • Luxemburg: Das gesamte Land gilt als Risikogebiet.
  • Frankreich: Das gesamte Kontinentalfrankreich sowie verschiedene Überseegebiete gelten als Risikogebiete.
  • Schweiz: Das gesamte Land gilt als Risikogebiet.
  • Österreich: Fast das gesamte Land gilt als Risikogebiet. Ausnahmen sind die Gemeinden Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertal.
  • Tschechien: Ganz Tschechien gilt als Risikogebiet.
  • Polen: Das gesamte Land gilt als Risikogebiet.
  • Dänemark: Das gesamte Land mit Ausnahme der Färöer und Grönland.

Darüber hinaus gibt es in Europa weitere Risikogebiete, z.B. das gesamte Land Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln.

Ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, können Sie einer Liste des RKI entnehmen, die laufend aktualisiert wird.

Einreiseanmeldung vor Rückreise aus einem Corona-Risikogebiet

Vor der direkten Einreise aus einem Risikogebiet mit dem Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus müssen Sie die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und abschicken. Sie ersetzt seit dem 8. November die Aussteigekarte in Papierform. Auf www.einreiseanmeldung.de müssen Sie Reise- und Kontaktdaten angeben, die an die für Ihren Wohnort oder Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet werden. Sie kontrolliert, dass Sie die notwendige Quarantäne einhalten.

Gibt es Sanktionen?

Bei Verstoß gegen die genannten Pflichten zur Meldung, Testung, Nachweispflicht oder zur häuslichen Quarantäne können die zuständigen Behörden Bußgelder verhängen.

Was gilt für Reisende aus Nicht-Risikogebieten?

Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten können sich freiwillig testen lassen. Die Kosten dafür müssen Sie selbst tragen. Grundlage ist ein Beschluss der Ministerpräsidenten vom 27. August 2020. Die freiwerdenden Testkapazitäten sollen genutzt werden für mehr Tests in Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen und Krankenhäusern.

Den Test können Sie an entsprechenden Teststationen am Flughafen, Bahnhof oder anderen Knotenpunkten oder beim niedergelassenen Arzt durchführen lassen.


Verbraucherzentrale NRW

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