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Oyusuvd Undur-Orgil erhält Märkisches Stipendium für Bildende Kunst

Fünf junge Künstlerinnen und Künstler waren in der engeren Auswahl um das Märkische Stipendium für Bildende Kunst und haben in der Städtischen Galerie ihre Werke ausgestellt. Nach einer zweistündigen Jurysitzung steht nun fest, wer das Stipendium erhält: Oyusuvd Undur-Orgil, Meisterschülerin der Klasse von Professorin Sabrina Fritsch an der Kunstakademie Düsseldorf.

Oyusuvd Undur-Orgil wurde 1993 in Ulaanbaatar geboren. In der Hauptstadt der Mongolei studierte sie zunächst von 2010 bis 2014 an der Universität der Kultur den Bachelor Druckgrafik. Seit 2015 setzt sie ihre künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf im Bereich Freie Kunst/Malerei fort. Sie überzeugte die Jury mit ihren großformatigen, differenziert ausgearbeiteten Arbeiten in Acryl und Tusche. Ihre Malerei verbinde Poesie und Mystik, Abstraktes und Gegenständliches in vielfältiger, stets spielerisch-kreativ entfalteter Weise.

In dem Empfehlungsschreiben von Professorin Sabrina Fritsch heißt es: “Mit einem großen Feingefühl für Valeur und Formen des Auftrags von Farbe lässt sie Bilder entstehen, die gleichzeitig durch große Klarheit und spielerische Leichtigkeit überzeugen. Mit ihren raumgreifenden Installationen experimentiert die Künstlerin im Sinne einer Erweiterung des malerischen Bildraumes jenseits der begrenzten Fläche des jeweiligen Bildformats.”

Das Stipendium im Bereich Musik geht an Mathias Stelzer. Am Sonntag, 22. November, werden die Stipendien offiziell vergeben. Die jungen Künstler erhalten im Jahr 2021 jeweils 12.000 Euro in monatlichen Zahlungen von 1.000 Euro.

Hintergrund zum Stipendium:

In der Märkischen Kulturkonferenz e. V. (MKK) haben sich der Märkische Kreis, seine Städte und Gemeinden, zahlreiche private Förderer sowie der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid und der Märkische Arbeitgeberverband Iserlohn zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie sich die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler sowie der Kunst und des kulturellen Lebens im Märkischen Kreis zum Ziel gesetzt. Den Stipendiaten soll die Möglichkeit gegeben werden, für ein Jahr in weitgehender materieller Unabhängigkeit frei zu arbeiten und sich der Öffentlichkeit vorzustellen.

Lüdenscheid, 29.10.2020


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