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Inkassoforderungen von EOS? Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen!


Der Verbraucherzentrale Bundesverband sucht weitere Fälle für seine Musterfeststellungsklage gegen die EOS Investment GmbH. Schildern Sie uns Ihren Fall.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat eine Musterfeststellungsklage gegen die EOS Investment GmbH vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg erhoben.
  • Die Forderungen des Unternehmens sind nach Ansicht des vzbv künstlich hoch.
  • Melden Sie uns Ihren Fall unter www.musterfeststellungsklagen.de/eos

Wird eine Rechnung nicht rechtzeitig bezahlt, kommt oft ein Inkassounternehmen ins Spiel. Die EOS Investment GmbH ist ein solches Unternehmen. Sie übernimmt offene Forderungen, beauftragt dann aber ein weiteres Unternehmen, die EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH (EOS DID). Beide Unternehmen gehören zur Otto-Group. Dadurch, dass die Forderungen innerhalb desselben Konzerns über mehrere Stationen weitergegeben werden, verursacht die EOS Investment GmbH nach Ansicht des vzbv künstlich hohe Kosten.

Der vzbv hat deshalb eine Musterfeststellungsklage vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg erhoben. Überprüfen Sie, ob auch Sie betroffen sind und laden Sie Ihre Unterlagen hoch.

Worum genau geht es in der Klage?

Die Klage richtet sich gegen:

  • Die Inkassokosten, die die EOS Investment GmbH dafür in Rechnung stellt, dass sie die EOS DID beauftragt.

 

Machen Sie den Klage-Check!

Prüfen Sie Ihren Fall im Klage-Check.

  • Laden Sie zusätzliche Unterlagen hoch, die dem vzbv bei der Prüfung Ihres Falls helfen könnten.
  • Sobald das Klageregister eröffnet ist, können Sie sich der Klage anschließen
  • Alle wichtigen Informationen und Termine zur Klage erhalten Sie mit dem News Alert des vzbv per E-Mail.

 

Hintergrund: „Konzerninkasso“ – Künstlich hohe Kosten durch Vetternwirtschaft

Die EOS Investment GmbH übernimmt von verschiedenen Unternehmen offene Forderungen, wenn deren Kund:innen in Zahlungsverzug gekommen sind. Allerdings treibt die EOS Investment GmbH nicht selbst die Zahlungen ein, sie beauftragt ein Inkasso-Unternehmen, das demselben Konzern angehört: die EOS DID.

Wird ein Inkasso-Unternehmen eingeschaltet, fallen natürlich auch Inkassokosten an. Die üblichen Mahngebühren von beispielsweise 2,50 Euro werden bei EOS  zu Inkassokosten von mindestens 70,20 Euro. Da die beiden EOS-Unternehmen demselben Konzern angehören, dürfen sie die Inkassokosten nach Ansicht des vzbv nicht fordern. Denn sie treiben die Kosten künstlich in die Höhe, indem sie sich gegenseitig beauftragen.

„Die Inkassobüros ziehen Verbraucherinnen und Verbrauchern mit völlig überzogenen Forderungen viel Geld aus der Tasche. Ein Verbraucher meldete dem vzbv, dass EOS von ihm Inkassokosten von 480 Euro verlangt. In welchem Ausmaß andere Verbraucher davon betroffen sind, können sie mit dem Klage-Check überprüfen und gleichzeitig ihre Unterlagen hochladen,“ sagt vzbv-Vorstand Klaus Müller.



Verbraucherzentrale NRW

https://www.luedenschein.de/

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