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Fällarbeiten unterhalb der Talbrücke Rahmede


Die Vorbereitungen für die Sprengung der gesperrten Talbrücke Rahmede gehen in die nächste Runde: Die Autobahn GmbH des Bundes hat weitere Vermessungs- und Baumfällarbeiten angekündigt unterhalb der Brücke angekündigt. Die Maßnahmen gehören zur Vorbereitung des sogenannten „Fallbetts“, in das das marode Bauwerk nach der Sprengung stürzen soll.

Die Pressemitteilung der Autobahn GmbH im Wortlaut:

Die Autobahn Westfalen beginnt ab Montag (19.9.) mit weiteren Vermessungsarbeiten unter der Talbrücke Rahmede. Dabei werden die Flächen abgesteckt, die für die Erstellung des Fallbettes vom Bewuchs befreit werden müssen. Die eigentlichen Fällarbeiten beginnen im Oktober. Ab dem ersten Oktober sind nach Bundesnaturschutzgesetz Fällarbeiten bis einschließlich Februar erlaubt. Alle Maßnahmen sind mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt.

Der Abtransport der Bäume und Sträucher wird zu einem großen Teil über die Autobahn erfolgen. Doch lassen sich auf diesem Wege nicht alle Stämme aus den steilen Hängen entfernen. Das bedeutet, dass es unter anderem in der Straße „Im Wiesental“ zu temporären Sperrungen kommen wird.

Bohrkerne im Labor: Grundlage für Planung der neuen Brücke

Weitgehend abgeschlossen sind unterdessen die Bohrungen zur Baugrunduntersuchung. An rund 40 Punkten sind Bohrkerne aus einer Tiefe von bis zu 40 Metern entnommen worden. Die Gesteinsproben wurden kontinuierlich einem Fachlabor zugeliefert, das anhand der Zusammensetzung ein Bodengutachten erstellt. Das Baugrundgutachten ist wichtige Grundlage für die weitere Planung der Brücke. Mit Hilfe dieser Daten wird unter anderem entschieden, wie die Brückenpfeiler gegründet – das heißt im Boden verankert – werden.

Lüdenscheid, 16. September 2022



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