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Endspurt bis zur Bundestagswahl

Briefwahlamt am Freitag bis 18 Uhr geöffnet

(PSL) – Seit Mitte August haben Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider die Möglichkeit, im Briefwahlamt in den Räumen des ehemaligen Restaurants im Kulturhaus ihre Stimmen zur Bundestagswahl per Briefwahl abzugeben. Von dieser Möglichkeit ist in den zurückliegenden Wochen reichlich Gebrauch gemacht worden. Viele Bürgerinnen und Bürger forderten auch per Post Briefwahlunterlagen an. So ist schon jetzt auch in Lüdenscheid erkennbar, dass die Briefwahlquote bei der anstehenden Wahl sehr hoch ist. Wenige Tage vor der Wahl besteht zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten des Wahlamtes auch am Freitag, 24. September, die Möglichkeit, vor Ort im Briefwahlamt seine Stimme abzugeben. Der Zugang erfolgt barrierefrei über den Kurt-Weill-Weg.

Öffnungszeiten des Briefwahlamtes

Das Wahlamt ist bis zum Wahlwochenende über die Nummern 17-1115 und 17-1116 zu den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Öffnungszeiten:

  • Mittwoch 8.30 Uhr bis 13 Uhr
  • Donnerstag 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr
  • Freitag 8.30 Uhr bis 18 Uhr

Wer seine Briefwahlunterlagen nicht rechtzeitig verschicken oder im Briefwahlamt abgeben konnte, der hat bis Sonntag, 18 Uhr, Zeit, seinen Wahlbrief am Rathaus (Rathausplatz 2) abzugeben – persönlich bei der Wahlleitung oder im Hausbriefkasten des Rathauses (direkt am Eingang neben der Rathausbrücke).

Wahllokale am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet

Am Sonntag sind insgesamt 48 Wahllokale in der Stadt von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Wählerinnen und Wählern finden die Anschrift und den Namen ihres Wahllokals auf ihren Wahlbenachrichtigungen. Dies gilt nicht für den Wahlbezirk 211, dessen Wahllokal verlegt werden musste. Wegen Hochwasserschäden kann der ursprünglich eingeplante Wahlraum im DRK-Heim Brügge nicht genutzt werden. Alle betroffenen Wählerinnen und Wähler wurden in den vergangenen Tagen darüber informiert, dass für sie nun ein Wahlraum in der Grundschule Parkstraße, Parkstraße 241, zur Verfügung steht.

Corona-Regeln in Wahllokalen

In allen Wahlräumen gilt Maskenpflicht. Nach der neuesten Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen. Dies gilt für alle Brief- und Urnenwahlräume und auch für alle Wege dorthin innerhalb des Wahlgebäudes.

Wählerinnen und Wählern, die aufgrund eines ärztlichen Attests von der Pflicht zum Tragen einer Maske befreit sind, haben die Möglichkeit, ihre die Stimme abzugeben. Sie müssen dazu zunächst das Originalattests ihrer Maskenbefreiung vorlegen. Dann trifft der betroffene Wahlvorstand Maßnahmen zum Schutz der anderen Personen im Wahlraum, zum Beispiel durch eine Zugangsregulierung, Abstandsregelungen, Lüften und Desinfektion.

Anders ist die Regelung bei sogenannten Maskenverweigerern. Für diese Personen gilt die Maskenpflicht ohne Ausnahme. Die Wahlvorstände achten streng auf die Einhaltung der Maskenpflicht, um dem Infektionsschutz Rechnung zu tragen.

Darüber hinaus sorgt das Wahlamt für eine pandemieangepasste Ausstattung der Wahlräume mit Hand- und Flächendesinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen und einem kleinen Bestand an Masken, falls Wählerinnen und Wähler keine zur Hand haben. Wählerinnen und Wähler können außerdem aus Infektionsschutzgründen ihren eigenen Stift mitbringen, um ihre Stimmen auf dem Stimmzettel kenntlich zu machen.

Foto: Caroline Unger

https://www.luedenschein.de/

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