Lokal

Corona: Welchen Schutz gibt es für Mund und Nase?

Das Robert Koch-Institut erklärt, dass auch eine einfache Maske das Risiko verringern könne, “eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken”. Es sei zu vermuten, dass auch “Behelfsmasken” eine Schutzwirkung hätten – also solche, die etwa in Heimarbeit genäht werden.

Einigkeit herrscht bei den grundlegenden Regeln: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen einzuhalten, gründlich die Hände zu waschen (nach jeder Berührung von Flächen und Gegenständen außerhalb der eigenen vier Wände) und in ein Einweg-Taschentuch oder die Armbeuge zu niesen. Ausführlicher lesen Sie die Empfehlungen hier.


Alle unsere Verbraucher-Informationen zu Corona finden Sie auf unserer Übersichtsseite zum Thema.


Feinstaubfilter

Filtermasken (wie man sie aus dem Baumarkt kennt) werden nach ihrer Durchlässigkeit für kleine Teilchen wie Staub oder Viren in drei Klassen eingeteilt: FFP1-Masken lassen am meisten durch (bis zu 22%) und FFP3 am wenigsten (bis zu 2%). Dazu müssen sie dicht an der Haut anliegen. Bei Bartträgern ist das oft nicht der Fall.

FFP2-Masken

Über das Schnellwarnsystem der Europäischen Union, RAPEX, wird immer wieder vor Masken u.a. FFP2-Masken gewarnt, die nicht als Schutzausrüstung zertifiziert sind und daher möglicherweise nicht die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Wenn Sie FFP2-Masken erwerben, sollten folgenden Kennzeichnungen vorhanden sein:

  • Name des Herstellers oder Importeurs,
  • CE Zeichen gefolgt von einer 4 stelligen Nummer,
  • eine Serien-, Chargen- oder Typennummer zur eindeutigen Identifizierung.

Zudem sollte Ihnen beim Kauf der Maske eine Bedienungs- oder Gebrauchsanleitung mitgegeben werden. Fehlen diese genannten Kennzeichnungselemente, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Maske nicht die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Achtung, für FFP2-Masken mit der Kennzeichnung “KN95” gelten folgende Ausnahmen: Diese Masken dürfen übergangsweise auch ohne die oben genannten umfangreichen Kennzeichnungselemente verkauft werden, wenn sie eine Sonderzulassung bzw. Kurzprüfung einer zugelassenen Stelle durchlaufen haben. Ein Zertifikat darüber muss dem Käufer beim Kauf dieser Masken vorgelegt werden. Diese Masken durften offiziell bis 1. Oktober 2020 in den Verkauf gebracht werden, dürfen aber jetzt noch weiter abverkauft werden.

Wenn Sie FFP2-Masken erwerben, die nicht den oben genannten Anforderungen entsprechen oder Sie aus anderen Gründen den Verdacht haben, dass die Masken nicht den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen, können Sie sich an die Bezirksregierung Ihres Wohnortes wenden.


Verbraucherzentrale NRW

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"