LokalStadt Lüdenscheid

Corona-Regeln ab dem 13. Januar


Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht, die ab dem 13. Januar gilt. In einigen Bereichen kommt die 2G+-Regel zur Anwendung – das betrifft neuerdings auch die Gastronomie.

Einrichtungen, in denen die 2G+-Regel gilt, dürfen nur von Personen besucht werden, die neben einem Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung zusätzlich ein negatives Testergebnis vorweisen können. Den Betreibern der betreffenden Einrichtungen ist es freigestellt, vor Ort ein entsprechendes Testangebot zu schaffen.

Hier gilt die 2G+-Regel:

  • in der Gastronomie (gilt nicht für das bloße Abholen von Speisen und Getränken)
  • beim Sport in Innenräumen
  • in Schwimmbädern
  • bei Wellnessangeboten

Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die bereits eine Auffrischungsimfpung („Booster-Impfung“) erhalten haben oder geimpft und zusätzlich innerhalb der vergangenen drei Monate von einer Corona-Infektion genesen sind.

In vielen Bereichen gilt weiterhin die 2G-Regel. Beispielsweise für:

  • den Einzelhandel (ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs),
  • Kultureinrichtungen wie Museen, Theater oder Kinos
  • die gemeinsame Sportausübung im Freien (einschließlich Wettkampf und Training),
  • Tierparks, Zoologische Gärten und Freizeitparks
  • Körpernahe Dienstleistungen (ausgenommen sind medizinische und pflegerische Dienstleistungen)

Beim Friseur müssen Kunden, die lediglich getestet, aber nicht geimpft oder genesen sind, eine FFP-2-Maske tragen. Eine OP-Maske ist in diesem Fall nicht ausreichend. Das gilt auch für den jeweiligen Mitarbeiter, der den Kunden bedient.

Für Großveranstaltungen bleibt die Zuschauer-Obergrenze von maximal 750 Personen bestehen. Künftig gilt diese Personenbegrenzung auch für überregionale Veranstaltungen wie beispielsweise Fußballspiele.

Maskenpflicht

Die neue Coronaschutzverordnung sieht eine Verschärfung der Maskenpflicht vor. Ab sofort muss wieder in Warteschlangen und an Verkaufsständen im Freien eine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht gilt darüber hinaus auch für Veranstaltungen und Versammlungen, zu der auch nicht-immunisierte und nicht-getestete Menschen Zugang haben.

Kontaktbeschränkungen

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen werden in der neuen Verordnung fortgeschrieben. Demnach dürfen sich nicht-immunisierte Personen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Immunisierte Personen dürfen mit maximal 10 Personen zusammenkommen. Die Anzahl der Haushalte spielt dabei keine Rolle. Kinder unter 14 Jahren werden auch hier nicht mitgezählt.

Lüdenscheid, 13. Januar 2022



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